News
Jahresbericht 2025
Sehr vieles hat Rudolf Steiner impulsiert und angeregt, meistens veranlasst durch eine Frage oder durch ein Anliegen von nahestehenden MitarbeiterInnen, welche, inspiriert von seinen Vorträgen und Kursen, eine bestimmte Aufgabe in Angriff nehmen oder eine bestimmte Not in den bestehenden Verhältnissen sahen und diese ändern wollten.
… >> Jahresbericht 2025
Jahresbericht 2025
Das Jahr begann mit mehreren Treffen rund um die Feierlichkeiten zum hundertsten Todestag von Steiner.
… >> Jahresbericht 2025
Jahresbericht 2025
Wir haben neue Impulse gefasst, z.B. mit den Jahrestagungen, um enger mit der Lebensrealität der Arbeitsfelder verbunden zu sein.
… >> Jahresbericht 2025
Jahresbericht 2025
2025 haben wir des hundertsten Todesjahrs von Rudolf Steiner mit einer starken Präsenz im öffentlichen Leben gedacht
… >> Jahresbericht 2025
Schweizer Mitteilungen
Für die Januar-Ausgabe von “Anthroposophie – Schweiz” - Mitteilungen aus dem anthroposophischen Leben
… >> Schweizer Mitteilungen
Weihnachten
Wintersonnenwende - Heute, am 21. Dezember, ist der kürzeste Tag mit der längsten Nacht diesen Jahres
… >> Weihnachten
Feiermöglichkeit dieser Zeit
Tiefstes Meditieren, Schauen und geradezu ein „Sich-Einweihen-Lassen“ ist möglich und lässt dankbar empfinden: «Das Königreich (der Himmel) ist naheherbei gekommen!» Dies auf-nehmend, können wir zu einem Balancieren zwischen eigener Königlichkeit und eigenem Ungenügen kommen.
… >> Feiermöglichkeit dieser Zeit
Die Vereinfachte Ausgangsschrift war eine Katastrophe
Wer nicht schreibt, bleibt dumm ...
Wie aus dem Titel unschwer zu erkennen ist, handelt es sich bei diesem Buch um ein nachdrückliches Plädoyer für den Erhalt der Schreibschrift. Die Autorin ist eine engagierte Gesamtschullehrerin, die über eintausend Schriftproben von Fünft- und Sechstklässlern gesammelt und ausgewertet hat. Ihr Fazit ist niederschmetternd: Jeder sechste Schüler hat keine brauchbare Handschrift zur Verfügung.
Die Ursachen? Anhand detaillierter Analysen der Schriftproben weist die Autorin nach, dass vor allem die Vereinfachte Ausgangsschrift (VA), die seit 1973 vorliegt und an zahlreichen Schulen gelehrt wird, fast unweigerlich zu Krakelschriften führt. Die Hauptprobleme bei dieser Schrift entstehen, wie die Autorin Buchstabe für Buchstabe nachweist, aus den unstimmigen Verbindungen zwischen den Buchstaben. Als »Lösung« dieses Problems wurde in mehreren Bundesländern den Grundschulen freigestellt, die Schreibschrift ganz abzuschaffen. Vorreiter war 2011 Hamburg. Stattdessen sollte den Schülern die sogenannte »Grundschrift« beigebracht werden – eine Druckschrift, aus der sich die Schüler selber eine Schreibschrift basteln sollen.
Die Autorin zeigt, dass die Schüler und die Lehrer bei Verwendung dieser Schrift, was die Entwicklung einer gut geformten und gut lesbaren Handschrift betrifft, vom Regen in die Traufe kommen. In dem Buch finden sich auch Übungen zur Verbesserung von Krakelschriften – die mögen hilfreich für Klassenlehrer sein, die in der Mittelstufe Schüler mit Schreibproblemen aufgenommen haben. Des Weiteren enthält das Buch die Ergebnisse einer Umfrage bei Schülern (Acht- bis Zehntklässlern) über deren Meinungen zum Wert der Handschrift. Ihre Äußerungen waren bemerkenswert »pro«! Der Journalist Stephan Clauss hat zu dem Buch eine etwas flüchtig geratene »Kleine Geschichte der Schrift« beigesteuert. Von ihm stammen auch die das Buch abschließenden, durchaus kritischen Ausführungen zur Rolle des Computers in der Schule.
Insgesamt kann dieses Buch dem Klassenlehrer, der vor der Einführung der Schreibschrift steht, wertvolle methodische Hilfen bieten.
Maria-Anna Schulze Brüning, Stephan Clauss: Wer nicht schreibt, bleibt dumm. Warum unsere Kinder ohne Handschrift das Denken verlernen, geb., 304 S., EUR 22,–, Piper-Verlag, München/Berlin 2017