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gesundheit aktiv

Seit 18 Monaten wird in Deutschland gegen das SARS-Cov-2 Virus geimpft. Immer noch hören wir wenig darüber, dass es viele Menschen gibt, die über schwere Nebenwirkungen klagen. Die Datenlage bleibt unübersichtlich. Erst allmählich und eher zögerlich berichten Medien über das Auftreten von ernst zu nehmenden Nebenwirkungen nach einer Impfung gegen SARS-Cov-2.

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erziehungskunst.de

Am 10. Dezember des vergangenen Jahres hat der Bundestag das „Gesetz zur Stärkung der Impfprävention gegen Covid-19“ verabschiedet – darin enthalten die sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht für medizinische Einrichtungen, wie beispielsweise Kliniken, Arztpraxen oder Alten-und Pflegeheime. Diese soll bereits am 15. März in Kraft treten.

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erziehungskunst.de

Am 08.02.2022 hat eine ausgewählte Gruppe von 14 Beschwerdeführer:innen eine Verfassungsbeschwerde gegen die einrichtungsbezogene Impfpflicht eingelegt, die zum 15.03.2022 gelten soll. Die Kläger:innen werden unterstützt durch die Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V. (ÄFI).  

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erziehungskunst.de

Die europäische Zulassung für den neuen Kinderimpfstoff zwischen 5 – 11 Jahren gilt allgemein. Die Ständige Impfkommission teilte am 9.12.21 mit: »Die STIKO aktualisiert ihre COVID-19-Impfempfehlung und empfiehlt Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren mit Vorerkrankungen die Impfung gegen COVID-19. Bei individuellem Wunsch können auch Kinder ohne Vorerkrankung geimpft werden.«

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Weleda

Die Bedeutung der Mikroorganismen und Viren
in Medizin, Evolution und Ökologie - Thomas Hardtmuth

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Weleda

Von natürlich wirksamen Arzneimitteln bis zu Kunst- und Bewegungstherapien: Die „Kunst des Heilens“ ist ein Filmportrait über die anthroposophische Medizin, bei der die ganzheitliche Gesundheit von Körper und Geist im Mittelpunkt steht.

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GÄAd

Stellungnahme der Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland (GAÄD) zur COVID-19-Impfung von Kindern und Jugendlichen

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Misteltherapie verdient wissenschaftlich hochwertige Debatte

Integrativ gegen Krebs

Kritik vertieft
Nun liegt eine ausführliche Überprüfung (veröffentlicht in der Peer-Review-Fachzeitschrift » Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine) zum Review vor, in dem die ForscherInnen ihre Kritik wissenschaftlich untermauern und diverse Mängel benennen: Unvollständigkeiten (z.B. Ausschluss von Studien), Intransparenz der Methodik (z.B. zur Auswahl der einbezogenen Literatur), fehlende Durchführung einer Meta-Analyse trotz ausreichender Studien sowie eine fehlerhafte und unzureichende Bewertung des Risikos von Verzerrungen. Auch die Schlussfolgerungen selbst überraschen: Obwohl in 14 Studien eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität, in zwei Studien ein positiver Trend und nur in einer Studie kein Effekt nachgewiesen wurde, kommen die Review-AutorInnen (Freuding et al.) zu dem Schluss, dass eine Misteltherapie keinen Einfluss auf die Lebensqualität habe.

Debatte auf hohem Niveau gefordert
„Die Debatte um die Wirksamkeit der Misteltherapie wird immer wieder kontrovers geführt. Wir müssen uns dabei auf Daten stützen können, die wissenschaftlichen Standards entsprechen“, kommentiert Prof. Dr. med. Harald Matthes, Ärztlicher Leiter des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe und Inhaber der Stiftungsprofessur an der Charité Universitätsmedizin Berlin. „Das ist beim vorliegenden Review jedoch nicht der Fall, so dass aus der Arbeit keine aussagekräftigen Schlussfolgerungen gezogen werden können“.
Leitlinien-Arbeit zur Integrativen Onkologie

Dabei wären qualitativ hochwertige Forschungsarbeiten zur Misteltherapie gerade jetzt besonders wichtig, da in diesem Jahr die Veröffentlichung einer erstmaligen S3-Leitlinie zu integrativen Therapien in der Onkologie ansteht: „Die Entscheidung, ob die Misteltherapie aufgenommen wird, hängt natürlich von der wissenschaftlichen Bewertung zu dieser Therapieoption ab“, ergänzt Dr. med. Friedemann Schad, Leiter des zertifizierten Onkologischen Zentrums am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe. „Wir haben angeregt, dass das Review überarbeitet wird, da die Arbeit den Kriterien eines systematischen Reviews nicht ausreichend entspricht. Das Ziel muss ja sein, ÄrztInnen und Gesundheitsfachleuten Daten zur Verfügung zu stellen, mit denen sie die richtigen Entscheidungen auf dem Boden evidenz-basierter Empfehlungen treffen können.“

Stand der Debatte
Untermauert wird die Kritik am Freuding-Review im Übrigen auch durch zwei neue Publikationen – ein wissenschaftliches Review (Ostermann et al.) sowie eine Metaanlyse (Loef M, Walach H) – aus diesem Jahr, die zu gänzlich anderen und positiven Ergebnissen für die Misteltherapie kommen. Trotz dieser neuen Ergebnisse und der inzwischen wissenschaftlich publizierten Kritik ist allerdings noch keine inhaltliche Überarbeitung durch die AutorInnen des Reviews erfolgt.

Zur Misteltherapie:

Die Misteltherapie ist das am besten erforschte und am häufigsten eingesetzte komplementärmedizinische Arzneimittel in der Integrativen Krebstherapie. Sie wird in der Regel ergänzend zu konventionellen Verfahren eingesetzt. Die Misteltherapie ist heute gut bis sehr gut erforscht, es existieren mittlerweile über 3.000 wissenschaftliche Artikel zu Mistelextrakten und ihren Wirkprinzipien sowie über 150 klinische Studien.

Publikation / Statement zum Review: Matthes H, Thronicke A, Hofheinz R-D, Baars E, Martin D, Huber R, et al. Statement to an Insufficient Systematic Review on Viscum album L. Therapy. Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine. 2020;2020:1-9: https://www.hindawi.com/journals/ecam/2020/7091039/

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Der DAMiD repräsentiert die Anthroposophische Medizin in allen gesellschaftlichen Bereichen des deutschen Gesundheitswesens. Als Dachorganisation vertritt der Verband die übergeordneten Belange und Interessen seiner 16 Mitglieder. Mitgliedsorganisationen sind Berufsverbände, Klinikverband, gemeinnützige Altenhilfe, Behindertenhilfe sowie die Hersteller Anthroposophischer Arzneimittel.

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