News

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Auf den Ersten folgte der Zweite Weltkrieg. Heute können wir uns die Frage stellen, inwieweit deren Ursachen in anderer Weise weiterhin wirken. Eine Wende wird in dem Masse möglich sein, als wir die Dreigliederung des Sozialen Organismus als Wirklichkeit erkennen, als Ziel erstreben und als Notwendigkeit erachten. Diesem Bemühen ist die Tagung gewidmet.

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Die Menschenwürde wird heute als kostbares Gut gepriesen, aber immer wieder wird sie verletzt, verachtet und vergessen. Was ist Menschenwürde?

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Mit Erschütterung und Abscheu äußerte sich der Leiter der sozialwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum über den russischen Überfall auf die Ukraine. Wenn die jetzt begonnenen kriegerischen Auseinandersetzungen nicht sofort gestoppt würden, sei millionenfaches menschliches Leid die Folge. Krieg dürfe in Europa kein Mittel der Politik mehr sein.

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Der Corona-Lockdown hat weltweit zu einem besorgniserregenden Zuwachs an Fällen von Depressionen, Angstzuständen, Einsamkeit und sogar Selbstgefährdung bei Kindern geführt. Das geht aus einer aktuellen Analyse von Save the Children hervor, die sich auf Daten des »Oxford COVID-19 Government Response Tracker« stützt.

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Abstimmungsempfehlung für den 26. September aus Sicht der Sozialen Dreigliederung. Eine Initiative der Fördergesellschaft Demokratie Schweiz zur Förderung einer liberalen, demokratischen und sozialen Schweiz.

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Mit diesem Heft möchten wir Ihnen wieder einen Einblick in unsere Bankarbeit geben und Fragen, die uns bewegen, mit Ihnen teilen. Lassen Sie sich berühren von Menschen, die versuchen, die Veränderung zu sein, die sie sich für die Welt wünschen.

 

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Die Freie Gemeinschaftsbank Genossenschaft engagiert sich für einen nachhaltigen Umgang mit Geld - für einen Geldfluss, der ökologisch, sozial und realwirtschaftlich ausgerichtet ist.

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Stiftung Freie Gemeinschaftsbank - Newsletter Mai 2018

Goetheanum

Newsletter der Stiftung Freie Gemeinschaftsbank Basel im Mai 2018      

Liebe Leserinnen und Leser

Saatgut, Kaffee, Huhn und Hahn, Kuh, Bienen und Äpfel... Unser erstes Jahr mit Veranstaltungen im Saal der Freien Gemeinschaftsbank steht im Zeichen der  Landwirtschaft. Auftakt war das Thema «Vom wertschätzenden Umgang mit Saatgut» statt. Im Mai geht es mit weiter mit  «Demeter-Kaffee: Anbauen, Rösten, Geniessen», der Kooperations-Veranstaltung mit dem Konsumentenverein Basel «Hahn im Glück» - Zeitgemässe Demeter Geflügelhaltung» und «Die Bedeutung der Kuh für die Landwirtschaft». In diesem Newsletter stellen wir daher den Fonds Biologisch-Dynamisch vor.

In der Stiftung beschäftigt uns immer wieder die Frage, ob Landwirtschaft nun Wirtschaft ist oder nicht? Wir fragen uns, wie wir mit Finanzierungsfragen im landwirtschaftlichen Bereich umgehen können? Wie können Preise für Lebensmittel so entstehen, dass die realen Kosten gedeckt werden können? Was sind die realen Kosten? Wer hat die Verantwortung dafür, diese zu kommunizieren und einzufordern? Welche Aufgaben haben wir als Konsumenten?

Wir selber sind in der Situation, dass wir saisonales, regionales Bio-Gemüse direkt vom Hof kaufen möchten bzw. uns bei einer solidarisch-geführten Landwirtschaft engagieren. Wir kennen aber auch die Herausforderungen, die damit verbunden sind. Eines wird sehr schnell deutlich: Auch wenn unser Essen uns wichtig ist, wir sind von Beruf nicht Landwirtinnen geworden und stehen in anderen intensiven Arbeitszusammenhängen. Wir sind also sehr darauf angewiesen, dass andere Menschen sich um den Anbau der Lebensmittel kümmern und wir ihnen vertrauen können. Ernährung betrifft die gesamte Menschheit, dennoch brauchen wir Arbeitsteilung.

Wir brauchen eine enge Beziehung zu der Landwirtschaft, die strukturell dennoch so neu gegriffen wird, dass nicht «jeder» zu jeder Zeit mithelfen muss, sich einbinden muss etc. Wie könnte so eine Landwirtschaft aussehen, die je nach Gegebenheit vor Ort anders und individuell gestaltet ist und trotzdem die ganze Welt mitdenkt?

Wir suchen mit unseren Projekten und Förderern nach neuen Ideen, um mit Landwirtschaftsbetrieben neue Wege gehen zu können – losgelöst von Blutsverwandtschaft. Das bringt vor allem auch die Problematik von Boden, Investitionsspekulation, Erbe und Eigentum auf. Landwirtschaft ist mit Geld eng verflochten.

Auch deswegen gibt es noch viele Fragen, die uns als Gesellschaft sehr wahrscheinlich noch die nächsten Jahrzehnte begleiten werden, um die Lebensmittelversorgung der Menschheit in einer globalen Welt zu gestalten.

Wir laden Sie ein einige der Aspekte und mögliche Ideen dazu in unseren Veranstaltungen kennen zu lernen.

Ansonsten kommt dieser Newsletter etwas später als gewohnt, weil wir unterwegs waren: Vor einer Woche haben auf einer kleinen Reise Menschen in verschiedenen Stiftungen besucht, mit Studierenden gesprochen und interessante Vorträge und Workshops beim Geldgipfel der GLS Bank in Bochum gehört. Wir sind sehr erfüllt von den vielen Begegnungen und den vielfältigen Anregungen für unsere Stiftungsarbeit.

Wir wünschen Ihnen einen tatkräftigen Mai!

Herzliche Grüsse

Ihre Stiftung Freie Gemeinschaftsbank

Mara Staudinger, Viktoria Schwab

 

Im aktuellen Newsletter finden Sie folgende Themen:

  1. Fonds und Projekte Fonds Biologisch-Dynamisch
  1. Kurzberichte Vortrag zu Kryptowährungen und Blockchain, Reisehinweis
  1. Veranstaltungen Vollgeld, Kaffee, Huhn und Kuh

Der Link zu >>Webversion des Newsletters

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