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Schweizer Mitteilung

Jahresbericht 2025

Das Jahr begann mit mehreren Treffen rund um die Feierlichkeiten zum hundertsten Todestag von Steiner.

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Jahresbericht 2025

Wir haben neue Impulse gefasst, z.B. mit den Jahrestagungen, um enger mit der Lebensrealität der Arbeitsfelder verbunden zu sein.

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Jahresbericht 2025

2025 haben wir des hundertsten Todesjahrs von Rudolf Steiner mit einer starken Präsenz im öffentlichen Leben gedacht

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Für die Januar-Ausgabe von “Anthroposophie – Schweiz” - Mitteilungen aus dem anthroposophischen Leben

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Zeitsprache Hinweis

Weihnachten

Wintersonnenwende - Heute, am 21. Dezember, ist der kürzeste Tag mit der längsten Nacht diesen Jahres

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Zeitsprache Hinweis

Feiermöglichkeit dieser Zeit

Tiefstes Meditieren, Schauen und geradezu ein „Sich-Einweihen-Lassen“ ist möglich und lässt dankbar empfinden: «Das Königreich (der Himmel) ist naheherbei gekommen!» Dies auf-nehmend, können wir zu einem Balancieren zwischen eigener Königlichkeit und eigenem Ungenügen kommen.

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Für die Dezember-Ausgabe von “Anthroposophie – Schweiz” - Ausgabe 2025: Mitteilungen aus dem anthroposophischen Leben

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Frühling im Jahre 2020

... und die Vögel kehrten zurück,

der Himmel färbte sich am Abend.

 

Es war Mitte März 2020.

Es war das Jahr, als die Menschen nur noch zum Lebensmittelkauf raus gehen durften.

Alles im Aussen war verriegelt.

Keine Schulen, keine Universitäten öffneten die Pforten.

Kein Sport, kein Spiel, keine Beschäftigung, keine Veranstaltung,

keine Museen, keine Ansammlungen von Menschen ...

Die Grenzen wurden geschlossen.

Aber der Frühling wusste nichts davon.

Und er trieb die Knospen in die Blüte.

 

Es war Mitte März 2020.

Wir löschten die alten Programme - ohne Widerstand.

Wir liessen die Schritte geschehen.

Wir entdeckten, ertrugen und genossen die Stille und fühlten im Rückzug unser eigenes Sein.

Wir verwandelten Ängste und Schmerzen in die Kraft und Weite der Liebe.

Es war das Jahr, in dem sich die Welt neu erfand.

Und der Frühling wusste nichts davon.

 

Es war Mitte März 2020.

Es war eine Entdeckungsreise zu unserer Einheit

und zugleich die Einheit mit dem, was ist, was uns umgibt.

Wir besannen uns auf unser Leben und fanden zu uns zurück.

Wir entdeckten unsere eigene Vollständigkeit.

 

Es war Mitte März 2020.

 

Frühling.

 

 

 

 

 

 

 

von Nadine Aeberhard-Josche

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