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Schweizer Mitteilung

Jahresbericht 2025

Im vergangenen Jahr gab es im Rahmen meiner Vorstandstätigkeit hauptsächlich drei Projekte, welche mich beschäftigt haben.

 

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Jahresbericht 2025

Sehr vieles hat Rudolf Steiner impulsiert und angeregt, meistens veranlasst durch eine Frage oder durch ein Anliegen von nahestehenden MitarbeiterInnen, welche, inspiriert von seinen Vorträgen und Kursen, eine bestimmte Aufgabe in Angriff nehmen oder eine bestimmte Not in den bestehenden Verhältnissen sahen und diese ändern wollten.

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Das Jahr begann mit mehreren Treffen rund um die Feierlichkeiten zum hundertsten Todestag von Steiner.

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Wir haben neue Impulse gefasst, z.B. mit den Jahrestagungen, um enger mit der Lebensrealität der Arbeitsfelder verbunden zu sein.

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2025 haben wir des hundertsten Todesjahrs von Rudolf Steiner mit einer starken Präsenz im öffentlichen Leben gedacht

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Für die Januar-Ausgabe von “Anthroposophie – Schweiz” - Mitteilungen aus dem anthroposophischen Leben

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Zeitsprache Hinweis

Weihnachten

Wintersonnenwende - Heute, am 21. Dezember, ist der kürzeste Tag mit der längsten Nacht diesen Jahres

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Jahresbericht 2025

Für die Zukunft der Anthroposophischen Gesellschaft

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Clara Steinemann

Letztes Jahr habe ich berichtet, dass wir eine Sonderausgabe unseres «FondsGoetheanum»-Heftes für das Jahr 2025 planen. Nun ist das Heft «Rudolf Steiner, Wissenschaftler, Philosoph, Vorreiter und Visionär» publiziert und in einer grossen Auflage sowohl in der deutschsprachigen wie auch in der französischsprachigen Schweiz erschienen.

Sehr vieles hat Rudolf Steiner impulsiert und angeregt, meistens veranlasst durch eine Frage oder durch ein Anliegen von nahestehenden MitarbeiterInnen, welche, inspiriert von seinen Vorträgen und Kursen, eine bestimmte Aufgabe in Angriff nehmen oder eine bestimmte Not in den bestehenden Verhältnissen sahen und diese ändern wollten.

Exemplarisch für die zahlreichen Lebensgebiete wurden die Landwirtschaft, die Eurythmie, die Bienenhaltung, die Pädagogik, die Misteltherapie und die Begleitung des Menschen am Lebensanfang und am Lebensende darin so beschrieben, dass man einen Eindruck gewinnen kann, wie Ideen und Anregungen von Rudolf Steiner sich in der Praxis über die mehr als 100 Jahre verwirklicht und entwickelt haben. Es war uns wichtig, zeigen zu können, dass Rudolf Steiner lebensnah, realistisch, praktisch und gleichermassen seiner Zeit weit vorausgeblickt hat, wie z.B. in seinen Aussagen über die Bienenhaltung. «Aus heutiger Perspektive war es ein Glücksfall, dass ein Imker 1923 Rudolf Steiner fragte, wie er über die damals gerade erfundene künstliche Königinnenzucht denke. Diese Frage veranlasste ihn, den Arbeitern am Goetheanum in acht Vorträgen ein buntes und differenziertes Bild über das Leben und Wesen der Bienen zu entfalten.» So leitet Johannes Wirz seinen Artikel «Kosmische Kräfte im Bienenvolk» ein. Solche Glücksfälle können Pädagogen und Kinder, Ärzte und Patienten, Landwirte und Konsumenten und viele Menschen heute an den Früchten und der weiteren Entfaltung der Anregungen Rudolf Steiners erleben.

Ich hoffe, dass wir mit dieser Publikation einen Beitrag zum 100. Todesjahr Rudolf Steiners geben konnten, der viele Menschen erreicht und bei ihnen einen starken, positiven Eindruck seines Wirkens hinterlässt.

Auch die Planung der Tagung Alma Humana wurde in meinem letzten Jahresbericht erwähnt – sie hat Ende Juli dieses Jahres stattgefunden. Es reisten etwa 200 Menschen aus verschiedenen romanisch-sprechenden Ländern an. Insgesamt waren die Beiträge von grosser Qualität. Es war dem Umstand geschuldet, dass sie übersetzt werden mussten, wenn die feinen Nuancen in der Gedankenführung nicht immer gut verfolgbar waren. Es war durchweg die grossen Bemühungen der Beitragenden und der Ernst und eine respektvolle Haltung Rudolf Steiner gegenüber wahrnehmbar. Es war herzberührend zu erleben, wie die Menschen von weit her ans Goetheanum kamen, und wie sie in entfernten Orten der Welt, unter schwierigen Verhältnissen, in Treue und Liebe zur Anthroposophie und zu Rudolf Steiner arbeiten und leben.

Die künstlerischen Darbietungen, eine musikalische Begrüssung zur Eröffnung der Tagung mit Musik von Ravel und Debussy, gespielt von Gracia Steinemann; das Programm «La Vida» vom Goetheanum Eurythmie Ensemble; das Märchen vom Quellenwunder Rudolf Steiners in Spanisch, eine eurythmische Aufführung von einer Gruppe unter der Leitung von Barbara Bäumler; der Film «Oroboro», ein Porträt einer Waldorfschule in Brasilien; und die vielen Beiträge am letzten Abend während des Abschlussfests, haben viel dazu beigetragen, die Tagung zu einem tiefen gemeinsamen Erlebnis werden zu lassen.

Unsere Landesgesellschaft hat, neben anderen, wesentlich dazu beigetragen, dass diese Tagung stattfinden konnte, auch mit der finanziellen Unterstützung, vor allem bei den Reisekosten. Der ursprüngliche Impuls für diese Tagungen kam aus den verschiedenen Landesgesellschaften der romanisch-sprechenden Länder, die sich zum ersten Mal im Sommer 2016 in Barcelona getroffen hatten. Es wäre schön, wenn sich aus diesem Samen weitere Früchte entwickeln könnte.

Am 17. Oktober in Bern im alten Rathaus und am 31. Oktober in Zürich im Lavaterhaus in der Altstadt konnten wir zwei feierliche Präsentationen des Buches Peter Selgs, «Rudolf Steiner und die Anthroposophie. Studien zu Leben und Werk» veranstalten. Für uns als Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz waren es zwei wichtige Momente in diesem 100. Jahr nach Rudolf Steiners Tod und wir waren sehr dankbar, mit Peter Selg diese Momente gestalten zu können. Beide Veranstaltungsorte waren nicht gemacht für ein grosses Publikum, und es kamen denn auch mehrheitlich Menschen aus anthroposophischen Kreisen, trotzdem wiesen die Veranstaltungen einen sehr offenen Charakter auf.

Im Gegensatz zu unserer Publikation FondsGoetheanum mit der Betonung auf die praktischen Wirkungen seines Lebens wurden wir hier mehr in die Leidenswege Rudolf Steiners geführt, unter anderem, in das Ringen um eine positive Wendung des Untergangs der Zivilisation, zum anderen in ein Eintauchen in die öffentliche Resonanz seines Wirkens, vor allem anhand der Nachrufe in der Presse, in den Tagen nach seinem Tod. Beide Motive, so wurde mir klar, sind von einer grossen Aktualität auch heute noch.

von Clara Steinemann, Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz

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Adresse

Anthroposophische Gesellschaft in der Schweiz
Oberer Zielweg 60
4143 Dornach
Tel  061 706 84 40  |   Fax  061 706 84 41  | info@anthroposophie.ch

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